Forschung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Drei Beiträge beim DGVM/DGVP-Symposium

Bettina Schützhofer, Martin Söllner und Finn Rathgeber beim 22. gemeinsamen Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) in Essen

Am 9. Oktober 2026 waren wir beim 22. gemeinsamen Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) in Essen vertreten. Mit drei Präsentationen brachten wir aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte zu zentralen Themen der Verkehrssicherheit in den fachlichen Austausch ein.

Sicher am Rad in jedem Alter

Bettina Schützhofer stellte das Projekt SARA – Sicher am Rad in jedem Alter vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sicheres Radfahren über alle Altersgruppen hinweg gefördert werden kann. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Förderung der Verkehrssicherheit und zur Unterstützung eines sicheren Radfahrens in jedem Lebensalter.

Gefördert durch den Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds, BMK. Geschäftszahl: 2024-0.942.228.

E-Scooter, Fahrräder und E-Bikes: Fahrdynamik und Verletzungsrisiken im Vergleich

Martin Söllner präsentierte Ergebnisse aus dem Scoping Review „Fahrdynamische Besonderheiten, Verletzungsmuster und Verletzungsrisiko bei E-Scootern im Vergleich zu Fahrrädern und E-Bikes“. Die Untersuchung beleuchtet die fahrdynamischen Besonderheiten der verschiedenen Verkehrsmittel sowie die damit verbundenen Verletzungsmuster und Verletzungsrisiken. Die Arbeit entstand in Kooperation mit der AUVA.

Geisterfahrer:innen: Wissen, Prävention und Informationsverhalten

Finn Rathgeber präsentierte ein Projekt zum Umgang mit Geisterfahrer:innen. Im Fokus standen das Wissen über Geisterfahrten, mögliche Präventionsansätze und das Informationsverhalten rund um dieses wichtige Thema der Verkehrssicherheit. Ziel ist es, relevante Erkenntnisse für den Umgang mit Geisterfahrten und die Weiterentwicklung präventiver Maßnahmen zu gewinnen.

Wissenschaftlicher Austausch für mehr Verkehrssicherheit

Das Symposium bot eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse mit der Fachcommunity zu teilen, neue Impulse aufzunehmen und den interdisziplinären Austausch zwischen Verkehrsmedizin und Verkehrspsychologie zu fördern. Wir freuen uns, mit unseren Beiträgen die Diskussion über wirksame Ansätze für mehr Sicherheit im Straßenverkehr mitzugestalten.